
Für das Wintersemester 2026/27 haben wir eine neue Reihe von Führungen in München geplant, die von Oktober 2026 bis Februar 2027 einmal monatlich stattfinden werden. Es handelt sich um aktuelle Ausstellungen, die in verschiedenen Museen präsentiert werden und von "Incontrianern" besucht werden (max. 20 Teilnehmer), die sich regelmäßig treffen und Spaß am vielfältigen kulturellen Angebot in der Stadt haben.
Sie werden vom Münchener Kunsthistoriker Dr. Gerhard Wohlmann geführt, der Sie sachlich und kompetent, aber auch humorvoll und légère durch die verschiedenen Ausstellungen begleiten wird. Worum es geht und was Sie erwartet, entnehmen Sie bitte den nachstehenden Beschreibungen.
Die Teilnahme an 5 Führungen kostet 100 € pro Person exklusive Eintrittskarten, die Sie sich bitte selbst vor Ort besorgen. Die Buchung einzelner Führungen ist nicht möglich. Sie haben aber die Möglichkeit, wenn Sie mal verhindert sind, jemanden an Ihrer Stelle teilnehmen zu lassen. Die Treffpunkte sind immer im Kassenraum der jeweiligen Museen, in der Hypo Kunsthalle im oberen Stock, im Eingangsbereich zur Ausstellung.
Wenn Sie Interesse haben, teilzunehmen und die Termine zu erfahren, schreiben Sie bitte eine E-mail an incontri@incontri.de.
Oktober
Between and Beyond
Der erweiterte Bildraum. Werke aus der Sammlung ab 1960
03.07.2026 - 29.08.2027
Pinakothek der Moderne
In den 1960er Jahren erweiterten Künstler:innen den traditionellen Kunstbegriff. Pioniere wie Dan Flavin, Fred Sandback oder die bislang wenig beachtete Mary Miss verwendeten neue Materialien und schufen mit ihren Werken Räume, in die explizit auch die Erfahrungen der Betrachtenden einbezogen wurden. Der Ausstellungsraum wurde Teil des Kunstwerks. Auch in der Malerei wurde der Bildraum immer stärker hinterfragt: Lucio Fontana zerschnitt die Leinwand, Günther Uecker gestaltete die Bildfläche mit Nägeln, Ida Applebroog setzte ihre Kompositionen aus mehreren einzelnen Leinwänden mit sich ergänzenden Motiven zusammen. Die Perspektiven auf einen erweiterten Bildraum beeinflussten auch die nachfolgenden Generationen. Monika Baer hinterfragt Sehgewohnheiten, indem sie ihre abstrakte Malerei mit subtilen Zeichen durchbricht. Victor Leguy oder Roman Ondák erweitern den Bildraum um eine gesellschaftliche Dimension, indem die Autorschaft mit Nicht-Künstler:innen geteilt wird.
Mit Arbeiten von Nevin Aladag, Josef Albers, Carl Andre, Ida Applebroog, Monika Baer, Dirk Bell, Joseph Beuys, Dan Flavin, Lucio Fontana, Günther Förg, Wade Guyton, Klára Hosnedlová, Donald Judd, Imi Knoebel, Victor Leguy, Mary Miss, Roman Ondák, Fred Sandback, Sean Scully, Augustas Serapinas, Richard Serra, Rose
November
Gemalte Architektur
Alte Pinakothek
Wann tauchen in Gemälden die ersten Architekturdarstellungen auf? Wie verändert sich die Darstellung der Architektur bis ins 18. Jahrhundert, und welche Bedeutung hat die Architekturdarstellung zu verschiedenen Zeiten? Diesen und weiteren Fragen werden wir in einem Rundgang durch die Pinakothek nachgehen.
Dezember
Stonehenge
18.09. 2026 - 29.08. 2027.
Archäologische Staatssammlung
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun komplett überarbeitet erstmals in Mitteleuropa an der Archäologischen Staatssammlung München zu sehen.
Januar
Barcelona moderna
Von Gaudí bis Picasso
23.10.2026–21.2.2027
Hypo Kunsthalle
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung mit einer aufwendigen Inszenierung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol.
Februar
In neuem Glanz
Spätantike und Mittelalter
Bayerisches Nationalmuseum
Nach inhaltlicher Neukonzipierung, aufwändigen Restaurierungsarbeiten und sensiblen Raumrekonstruktionen hat das Bayerische Nationalmuseum nach vier Jahren einige der geschlossenen Säle des Ausstellungsbereichs Mittelalter wieder geöffnet.
Die Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum gehört nach Umfang, Qualität und Vielfalt zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Um diesen Schatz zeitgemäß präsentieren zu können und dabei der historischen Architektur des Museums Rechnung zu tragen, wurden die originale farbige Ausmalung von Saal 3 sowie ein großformatiges Fresko in Saal 4 in mühevoller Kleinstarbeit freigelegt und rekonstruiert. Zum anderen wurden etwa 30 Objekte einer hoch technologisierten Untersuchung und feinfühliger und umfassender Restaurierung unterzogen und erstrahlen nun erstmals nach vielen Jahrzehnten wieder in ihrem ursprünglichen Glanz.
ANMELDUNG
Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Email an incontri@incontri.de.
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Für das Wintersemester 2026/27 haben wir eine neue Reihe von Führungen in München geplant, die von Oktober 2026 bis Februar 2027 einmal monatlich stattfinden werden. Es handelt sich um aktuelle Ausstellungen, die in verschiedenen Museen präsentiert werden und von "Incontrianern" besucht werden (max. 20 Teilnehmer), die sich regelmäßig treffen und Spaß am vielfältigen kulturellen Angebot in der Stadt haben.
Sie werden vom Münchener Kunsthistoriker Dr. Gerhard Wohlmann geführt, der Sie sachlich und kompetent, aber auch humorvoll und légère durch die verschiedenen Ausstellungen begleiten wird. Worum es geht und was Sie erwartet, entnehmen Sie bitte den nachstehenden Beschreibungen.
Die Teilnahme an 5 Führungen kostet 100 € pro Person exklusive Eintrittskarten, die Sie sich bitte selbst vor Ort besorgen. Die Buchung einzelner Führungen ist nicht möglich. Sie haben aber die Möglichkeit, wenn Sie mal verhindert sind, jemanden an Ihrer Stelle teilnehmen zu lassen. Die Treffpunkte sind immer im Kassenraum der jeweiligen Museen, in der Hypo Kunsthalle im oberen Stock, im Eingangsbereich zur Ausstellung.
Wenn Sie Interesse haben, teilzunehmen und die Termine zu erfahren, schreiben Sie bitte eine E-mail an incontri@incontri.de.
Oktober
Between and Beyond
Der erweiterte Bildraum. Werke aus der Sammlung ab 1960
03.07.2026 - 29.08.2027
Pinakothek der Moderne
In den 1960er Jahren erweiterten Künstler:innen den traditionellen Kunstbegriff. Pioniere wie Dan Flavin, Fred Sandback oder die bislang wenig beachtete Mary Miss verwendeten neue Materialien und schufen mit ihren Werken Räume, in die explizit auch die Erfahrungen der Betrachtenden einbezogen wurden. Der Ausstellungsraum wurde Teil des Kunstwerks. Auch in der Malerei wurde der Bildraum immer stärker hinterfragt: Lucio Fontana zerschnitt die Leinwand, Günther Uecker gestaltete die Bildfläche mit Nägeln, Ida Applebroog setzte ihre Kompositionen aus mehreren einzelnen Leinwänden mit sich ergänzenden Motiven zusammen. Die Perspektiven auf einen erweiterten Bildraum beeinflussten auch die nachfolgenden Generationen. Monika Baer hinterfragt Sehgewohnheiten, indem sie ihre abstrakte Malerei mit subtilen Zeichen durchbricht. Victor Leguy oder Roman Ondák erweitern den Bildraum um eine gesellschaftliche Dimension, indem die Autorschaft mit Nicht-Künstler:innen geteilt wird.
Mit Arbeiten von Nevin Aladag, Josef Albers, Carl Andre, Ida Applebroog, Monika Baer, Dirk Bell, Joseph Beuys, Dan Flavin, Lucio Fontana, Günther Förg, Wade Guyton, Klára Hosnedlová, Donald Judd, Imi Knoebel, Victor Leguy, Mary Miss, Roman Ondák, Fred Sandback, Sean Scully, Augustas Serapinas, Richard Serra, Rose
November
Gemalte Architektur
Alte Pinakothek
Wann tauchen in Gemälden die ersten Architekturdarstellungen auf? Wie verändert sich die Darstellung der Architektur bis ins 18. Jahrhundert, und welche Bedeutung hat die Architekturdarstellung zu verschiedenen Zeiten? Diesen und weiteren Fragen werden wir in einem Rundgang durch die Pinakothek nachgehen.
Dezember
Stonehenge
18.09. 2026 - 29.08. 2027.
Archäologische Staatssammlung
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun komplett überarbeitet erstmals in Mitteleuropa an der Archäologischen Staatssammlung München zu sehen.
Januar
Barcelona moderna
Von Gaudí bis Picasso
23.10.2026–21.2.2027
Hypo Kunsthalle
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung mit einer aufwendigen Inszenierung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol.
Februar
In neuem Glanz
Spätantike und Mittelalter
Bayerisches Nationalmuseum
Nach inhaltlicher Neukonzipierung, aufwändigen Restaurierungsarbeiten und sensiblen Raumrekonstruktionen hat das Bayerische Nationalmuseum nach vier Jahren einige der geschlossenen Säle des Ausstellungsbereichs Mittelalter wieder geöffnet.
Die Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum gehört nach Umfang, Qualität und Vielfalt zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Um diesen Schatz zeitgemäß präsentieren zu können und dabei der historischen Architektur des Museums Rechnung zu tragen, wurden die originale farbige Ausmalung von Saal 3 sowie ein großformatiges Fresko in Saal 4 in mühevoller Kleinstarbeit freigelegt und rekonstruiert. Zum anderen wurden etwa 30 Objekte einer hoch technologisierten Untersuchung und feinfühliger und umfassender Restaurierung unterzogen und erstrahlen nun erstmals nach vielen Jahrzehnten wieder in ihrem ursprünglichen Glanz.
ANMELDUNG
Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Email an incontri@incontri.de.
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